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Tutzing
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top
Contents
⢠Geographie
⢠Lage
⢠Gemeindeteile
⢠Geschichte
⢠Neuzeit
⢠Schloss Tutzing
⢠Politik
⢠Bßrgermeister
⢠Gemeinderat
⢠Wappen
⢠Partnerstädte
⢠Kultur
⢠Baudenkmäler
⢠Verkehr
⢠Ehrenbßrger
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geographie
Lage
Gemeindeteile
Die Gemeinde hat 11 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):cite-ref-2[2]cite-ref-3[3]
⢠Deixlfurt (Gut)
⢠Diemendorf (Kirchdorf)
⢠Kampberg (Siedlung)
⢠Monatshausen (Kirchdorf)
⢠Neuseeheim (EinÜde)
⢠Obertraubing (Dorf)
⢠Oberzeismering (Kirchdorf)
⢠RĂśĂlberg (EinĂśde)
⢠Tutzing (Pfarrdorf)
⢠Unterzeismering (Kirchdorf)
Es gibt die Gemarkungen Traubing und Tutzing.cite-ref-4[4]
Geschichte
FrĂźhgeschichte bis Mittelalter
GrabhĂźgel aus Bronze- und Eisenzeit belegen, dass die Gegend um Tutzing bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Hinweise auf die Anwesenheit von RĂśmern geben Reste eines Gutshofes am Deixlfurter See.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 742 durch eine Schenkung an das Kloster Benediktbeuern. Der Name Tutzing stammt von der Familie Tozzi und Tuzzo aus dem Adelsgeschlecht der Huosi. Das deutet darauf hin, dass der Ort bereits im 6. Jahrhundert bestand. Nachdem das Geschlecht der Tuzzinger ausgestorben war, erwarb das Mßnchner Patriziergeschlecht der Dichtl um 1480 den Ort.
Neuzeit
Bernhard dem Ălteren Dichtl wurde 1519 vom Herzog von Bayern die Hofmarksgerechtigkeit Ăźber Tutzing verliehen. Damit durfte er als Tutzinger Schlossherr von seinen Untertanen Steuern erheben und die niedere Gerichtsbarkeit ausĂźben. Ab dem 16. Jahrhundert gab es immer wieder Auseinandersetzungen um die Fischrechte zwischen Hoffischern und der Herrschaft der Hofmark Tutzing.
Während des DreiĂigjährigen Krieges wurde die Hofmark Tutzing von schwedischen und kaiserlich-spanischen Truppen schwer heimgesucht. Zwischen 1632 und 1634 brannten Schloss, Pfarrkirche, Brauerei, Hoftaverne und einige Anwesen ab. Kaum hatte sich die BevĂślkerung von dem Schrecken des Krieges erholt, traten auch schon die ersten Fälle von Pest auf. Die Krankheit wĂźtete in der gesamten Hofmark. Bis ins 19. Jahrhundert blieb der Ort ein einfaches Fischerdorf.
1865 erhielt Tutzing Eisenbahnanschluss, als am 1. Juli dieses Jahres die Verlängerung der Strecke MĂźnchen â Starnberg in Betrieb ging. Bereits am 16. Oktober 1865 wurde der erste Abschnitt der heutigen Kochelseebahn zwischen Tutzing und Penzberg in Betrieb genommen. Im Folgejahr ging am 1. Februar 1866 die Strecke von Tutzing Ăźber Weilheim nach PeiĂenberg in Betrieb, der Bahnhof Tutzing ist seitdem ein Bahnknotenpunkt. 1925 nahm die Deutsche Reichsbahn auf den Tutzinger Strecken den elektrischen Betrieb auf.
Schloss Tutzing
1650 wurde die Hofmark von Hans Albrecht Viehbeck von und zu Haimbhausen ersteigert. Seine Tochter heiratete den Reichsfreiherrn Maximilian Ernst von GÜtzengrien. Er lieà am Seeufer ein Schloss mit Barockfassade bauen. Der Park wurde im franzÜsischen Stil angelegt und mit Fontänen sowie Vasen ausgestattet.
Von 1731 bis 1869 gehĂśrte Tutzing den Viereggs, einer aus Mecklenburg stammenden Grafenfamilie. Insbesondere Graf Friedrich von Vieregg (1750â1843) verdankt das Tutzinger Schloss eine groĂzĂźgige Umgestaltung, die in den Jahren 1802 bis 1816 erfolgte. Im 19. Jahrhundert wurde auch der Park in einen Englischen Landschaftsgarten umgewandelt. Nach dem Bau der Eisenbahn ging das Schloss durch mehrere Hände. Zunächst besaĂ es der Stuttgarter Verleger Eduard Hallberger, dann dessen Tochter Helene Henriette Landberg (â 1915), die es der Stadt Stuttgart vermachte. Der Besitzer von 1921 bis 1930, Marcell Nemes, ein bedeutender ungarischer Kunsthändler jĂźdischer Herkunft, geadelt als Edler von JĂĄnoshalma, renovierte das Schloss und stattete es mit Kunstwerken aus. Marcell von Nemes war auch ein groĂzĂźgiger GĂśnner Tutzings. Seine Reithalle wurde dem Sportverein Tutzing (jetzige Turnhalle) geschenkt, gespendet wurde der prächtige neobarocke Hochaltar in der Kirche St. Joseph und der JohannishĂźgel wurde durch Baron von Nemes der Ăffentlichkeit zugänglich gemacht.
Von 1936 bis 1940 war der Industrielle und Reichstagsabgeordnete des Zentrums Albert Hackelsberger Schlossbesitzer. Im September 1938 wurde er von der Gestapo am Schloss abgeholt und in Einzelhaft verbracht. Den Prozess vor dem Volksgerichtshof 1940 erlebte Hackelsberger nicht mehr â er verstarb noch während der Haftzeit. Angeklagt wurde er wegen Hochverrats und âDevisenvergehenâ â damals gängige Anklage gegen unliebsame Männer der katholischen Kirche, die in nicht wenigen Fällen zum Todesurteil fĂźhrten. Seine Frau, geborene Weck, (âWeck-Gläserâ) verkaufte im Jahr 1940 das Schloss an Ida Kaselowsky, Erbin der Firma Oetker in Bielefeld.
Von 1947 bis 1949 war die evangelische Landeskirche Mieter bei Rudolf August Oetker, dem nächsten Firmenerben. FĂźr 350.000 Mark erwarb sie im FrĂźhjahr 1949 das Tutzinger Schloss mit zwei Dritteln des Grundbesitzes. Aus ihren Bildungsaktivitäten an diesem Ort entwickelte sich schnell die Evangelische Akademie Tutzing, auf deren Tagungen der jungen Bundesrepublik politisch bedeutende AnstĂśĂe gegeben wurden. Schloss und Park sind das kulturhistorisch bedeutendste Architekturensemble Tutzings.
Siehe zum heutigen Bestand von Schloss und Park: â Gebäude und Park der Akademie
GrĂźndung des Klosters der Missions-Benediktinerinnen
Das zentral im Ort gelegene Kloster wird von Benediktinerinnen gefĂźhrt. Bereits 1887 hatten die Schwestern von Reichenbach aus eine kleine Gemeinschaft gegrĂźndet, die in Tutzing einen Kindergarten leitete. Im Jahr 1902 fiel die Entscheidung fĂźr Tutzing, auf einer Wiese wurde ein groĂes Konventsgebäude errichtet, in das alle 119 Schwestern im Jahr 1904 Ăźbersiedelten.cite-ref-5[5] Das Kloster Tutzing ist die älteste Gemeinschaft dieser Kongregation und von dort gingen die weiteren GrĂźndungen aus.cite-ref-6[6]
20. und 21. Jahrhundert
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Januar 1978 grĂśĂere Gebietsteile der aufgelĂśsten Gemeinde Traubing eingegliedert.cite-ref-7[7]
Seit 2017 wurde die Sanierung der Grund- und Mittelschule Tutzing geplant. Vor Beginn des Schuljahrs 2022/23 zog die Schule auf das Gelände der ehemaligen Fernmeldeschule in Feldafing um. Der Altbau der Schule entstand 1915 und wurde in den 1970er Jahren um einen Neubau erweitert. Bis zum Sommer 2025 soll der Altbau saniert werden. Der Neubau hingegen soll entkernt und mit Satteldach und in Holzbauweise umgebaut werden. Dafßr sind 25 Mio. Euro eingeplant.cite-ref-8[8]
Einwohnerentwicklung
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 8942 auf 9933 um 991 Einwohner bzw. um 11,1 %.
| Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] | Verlauf der BevĂślkerungsentwicklung [ 9 ] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1840 | 1900 | 1939 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 1991 | 1995 | 2005 | 2010 | 2015 | 2020 | |
| Einwohner | .00 772 | 0 2.109 | 0 3.252 | 0 5.973 | 0 6.271 | 0 6.961 | 0 8.847 | 0 9.348 | 0 9.205 | 0 9.506 | 0 9.406 | 0 9.893 | 0 9.897 | |
Politik
BĂźrgermeister
Bßrgermeister ist seit dem 31. Januar 2024 Ludwig Horn (CSU), fßr ihn stimmten knapp 64 Prozent der Wähler.cite-ref-10[10] Seine Amtsvorgängerin war seit Januar 2018 Marlene Greinwald (FW).cite-ref-11[11], die nach dem Tod des frßheren Bßrgermeisters Rudolf Krug (Üdp) am 17. August 2017cite-ref-sueddt-krug-12-0[12] seine Position einnahm.
Vorgänger:
⢠1970 bis 1996: Alfred Leclaire
⢠0000 bis 2008: Peter Lederer (CSU)
⢠0000 bis 2014: Stephan Wanner (parteilos, von SPD unterstßtzt)
⢠2014 bis 2017: Rudolf Krug (ĂDP)
⢠2018 bis 2024: Marlene Greinwald (FW)
⢠2024 bis 0000: Ludwig Horn (CSU)
Gemeinderat
Nach der Gemeinderatswahl am 15. März 2020 hat der Gemeinderat 20 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,8 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
Gemeinderatswahl Tutzing 2020
Wahlbeteiligung: 59,8 %
%
40
30
20
10
0
31,4
21,4
14,5
8,0
7,5
6,2
5,7
5,3
n. k.
CSU
GrĂźne
FW
UWG
FDP
ĂDP
TL
SPD
BfT
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
%p
14
12
10
8
6
4
2
0
â2
â4
â6
â1,2
+13,8
â3,7
+0,7
+2,2
â5,6
â0,7
â0,9
â4,6
CSU
GrĂźne
FW
UWG
FDP
ĂDP
TL
SPD
BfT
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
Tutzinger Liste
BĂźrger fĂźr Tutzing
| Jahr | CSU | SPD | GrĂźne | FDP | FW | BfT | Ăśdp | UWG | TL | Gesamt | Wahl- beteiligung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 6 | 1 | 4 | 2 | 3 | 0 | 1 | 2 | 1 | 20 | 59,8 % |
| 2014 | 7 | 1 | 2 | 1 | 4 | 1 | 2 | 1 | 1 | 20 | 65,3 % |
| 2008 | 7 | 3 | 1 | 1 | 4 | 1 | 2 | 1 | 0 | 20 | 66,7 % |
| 2002 | 10 | 1 | 1 | 0 | 4 | 2 | 1 | 1 | 0 | 20 | 66,7 % |
BfT = Bßrger fßr Tutzing FW = Freie Wähler Tutzing TL = Tutzinger Liste e. V.
UWG = Unabhängige Wählergemeinschaft Traubing
Wappen
Partnerstädte
Die franzÜsische Partnergemeinde ist der Kurort Bagnères-de-Bigorre (Hautes-PyrÊnÊes) in den Pyrenäen.
Die ungarische Partnerstadt ist Balatonkenese am Plattensee.
Kultur
Bildungseinrichtungen
Tutzing ist Ăźberregional bekannt durch die Evangelische Akademie Tutzing. Im Haus Buchensee gibt es die 1957 als Anstalt des Ăśffentlichen Rechts gegrĂźndete Akademie fĂźr Politische Bildung.
Allgemeinbildende Schulen in Tutzing sind: Grund- und Mittelschule Tutzing, Grundschule Traubing, Benedictus-Realschule Tutzing und das Gymnasium Tutzing.cite-ref-15[15]
Baudenkmäler
â
Hauptartikel
:
Liste der Baudenkmäler in Tutzing
Tutzings ältestes Gebäude, das denkmalgeschĂźtzte Vetterlhaus, entstand im 17. Jahrhundert als Hirtenhäusl. Es hat ein gemauertes Erdgeschoss, sein Obergeschoss wurde in Blockbauweise erstellt. 1901 zog die sechskĂśpfige Familie Vetterl ein. Nach dem Ersten Weltkrieg stellte die Gemeinde das Haus finanziell Schwachen zur VerfĂźgung. Das ehemalige âHĂźtlhausâ ist eines der letzten erhaltenen Ăberreste des alten Dorfes Tutzing und vermittelt einen guten Eindruck von der Bauweise der einfachen Bauern- und Fischeranwesen. Es verdeutlicht den Wandel vom bescheidenen, kleinbäuerlichen Dorf zum Villenort und zur Fremdenverkehrsgemeinde der späteren Jahre. Heute beherbergt das Vetterlhaus das Gäste- und InformationsbĂźro des Tutzinger FĂśrdervereins fĂźr Tourismus.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft einschlieĂlich Land- und Forstwirtschaft
Nach der amtlichen Statistik gab es 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 32, im produzierenden Gewerbe 941 und im Bereich Handel und Verkehr 245 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1050 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2682. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sechs Betriebe, im Bauhauptgewerbe neun Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 43 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1086 ha, davon waren 151 ha Ackerfläche und 925 ha Dauergrßnfläche.
Verkehr
| Linie | Verlauf |
|---|---|
| | Tutzing â Feldafing â Possenhofen â Starnberg â Starnberg Nord â Gauting â Stockdorf â Planegg â Gräfelfing â Lochham â Westkreuz â Pasing â Laim â Hirschgarten â DonnersbergerbrĂźcke â HackerbrĂźcke â Hauptbahnhof â Karlsplatz (Stachus) â Marienplatz â Isartor â Rosenheimer Platz â Ostbahnhof â Leuchtenbergring â Berg am Laim â Trudering â Gronsdorf â Haar â Vaterstetten â Baldham â Zorneding â Eglharting â Kirchseeon â Grafing Bahnhof â Grafing Stadt â Ebersberg |
Der Bahnhof Tutzing liegt an der Bahnstrecke MĂźnchenâGarmisch-Partenkirchen und wird von der S-Bahn MĂźnchen, den RegionalzĂźgen in Richtung MĂźnchen und Innsbruck sowie samstags und sonntags von einem Intercity-Express-Zugpaar (ICE) zwischen SaarbrĂźcken und Garmisch-Partenkirchen bedient. Damit ist Tutzing die fĂźnftkleinste Gemeinde Deutschlands mit ICE-Anbindung.cite-ref-16[16] AuĂerdem zweigt hier die Kochelseebahn ab.
In den Sommermonaten wird Tutzing durch die Bayerische Seenschifffahrt angefahren.
Das GesamtstraĂennetz beträgt 66,8 km.
Tutzing wird durch mehrere Regionalbuslinien erschlossen, die in den MĂźnchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) integriert sind.
| Linie | Verlauf | Verkehrsunternehmen |
|---|---|---|
| 958 | Herrsching S â Andechs â Machtlfing â Traubing â Garatshausen â Tutzing | RVO |
| 977 | Tutzing, HeimgartenstraĂe â Tutzing S R â Unterzeismering | Geldhauser und Rauner |
| 978 | Feldafing S â Tutzing S R â Feldafing S | Geldhauser und Rauner |
| 979 | Tutzing S R â Tutzing, am Kallerbach â Kampberg â Diemendorf | Geldhauser und Rauner |
PersĂśnlichkeiten
In Tutzing geboren
⢠Therese Vogl, geboren als Therese Thoma (1845â1921), Opernsängerin
⢠Xaver Knittl (1873â1933), Baumeister
⢠Engelbert Knittl (1882â1963), Baumeister
⢠Johann Schwarzhuber (1904â1947), SS-ObersturmfĂźhrer und SchutzhaftlagerfĂźhrer im KZ Auschwitz-Birkenau
⢠Kurt Jung-Alsen (1915â1976), Film- und Fernsehregisseur, Schauspieler
⢠Alfred Läpple (1915â2013), rĂśmisch-katholischer Theologe, Geistlicher, Autor und Religionspädagoge
⢠Herbert Thomas King (1920â2001), deutscher Kommunalpolitiker und OberbĂźrgermeister von Rheinfelden (Baden)
⢠Michael Schanze (* 1947), Schauspieler, Moderator und Entertainer
⢠Christiane Heinemann (* 1964), Schauspielerin
PersĂśnlichkeiten mit Bezug zu Tutzing
⢠Johann Georg Beringer (1829â1919), Fernmeldeinspektor und Bienenfachmann, nach ihm ist der Beringerweg benannt
⢠Siegfried von Boehn (1901â1988), Heimatforscher, lebte und publizierte in und von Tutzing aus
⢠Johannes Brahms, (1833â1897), verbrachte den Sommer 1873 komponierend in Tutzing, nach ihm ist dort unter anderem der Brahms-Pavillon benannt
⢠Hansi Burg (1898â1975), begraben im Friedhof der Kirche St. Peter und Paul
⢠GĂŠza von Cziffra (1900â1989), Ăśsterreichischer, ursprĂźnglich ungarischer Filmregisseur und Drehbuchautor, wohnte in Tutzing
⢠Guido Dessauer (1915â2012), Physiker und Kunstmäzen, lebte und starb in Tutzing; sowie seine Tochter Franziska Dessauer (1952â2024) Psychologin und Kunstexpertin. Bekannt aus der Fernsehserie Kunst und Krempel; begraben in Tutzing
⢠Georg Ebers (1837â1898), Ăgyptologe und Schriftsteller
⢠Heinz Engelmann (1911â1996), Schauspieler und Synchronsprecher, lebte und starb in Tutzing
⢠Jßrgen Fliege (* 1947), Pfarrer und Talkshowmoderator
⢠Georg Habsburg-Lothringen (* 1964), EU-Botschafter in Ungarn
⢠Eduard von Hallberger (1822â1880), Verleger
⢠Ludwig Hoelscher (1907â1996), Cellist
⢠Heinrich HuĂmann (1959â2022), Professor fĂźr Medieninformatik an der Ludwig-Maximilians-Universität MĂźnchen
⢠Friedrich von Keller (1873â1960), deutscher Diplomat; gestorben und begraben in Tutzing
⢠Leo von KĂśnig (1871â1944), Maler der Berliner Secession, lebte und starb in Tutzing
⢠Gisela Krohn (* 1966), Malerin, lebt in Tutzing
⢠Rudolf Lennert (1904â1988), Pädagoge
⢠Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (* 1951), Politikerin (FDP) (Abgeordnetenbßro in Tutzing, lebt in Feldafing)
⢠Gitta Lind (1925â1974), Musikerin
⢠Erich Ludendorff (1865â1937), General, Politiker und Agitator fĂźr die âvĂślkische Bewegungâ
⢠Mathilde Ludendorff (1877â1966), Lehrerin, Ărztin und Schriftstellerin (Gattin Erich Ludendorffs, Agitatorin fĂźr die âvĂślkische Bewegungâ)
⢠Peter Maffay (* 1949), Musiker, lebt in Tutzing und betreibt dort ein Tonstudio namens Red Rooster / Tabaluga Enterprises mit BĂźro der Peter Maffay Stiftung in der KlenzestraĂe 1
⢠Leslie Mandoki (* 1953), Musiker und Musikproduzent
⢠Christof Mauch (* 1960), Historiker
⢠Dieter Medicus (1929â2015), Rechtswissenschaftler
⢠Elly Ney (1882â1968), Pianistin, und ihr Mann Willem van Hoogstraten (1884â1965), Dirigent, gemeinsames Grab in Tutzing
⢠Marieke Oeffinger (* 1979), Schauspielerin, Synchronsprecherin und Moderatorin
⢠Hans-Jßrgen Papier (* 1943), bis März 2010 Präsident des Bundesverfassungsgerichts
⢠Waldemar von PreuĂen (1889â1945), in Tutzing gestorben und beerdigt
⢠Friedrich von Prittwitz und Gaffron (1884â1955), Diplomat
⢠Michael Roll (* 1961), Synchronsprecher, Theater- und Fernsehschauspieler
⢠Paula Schlier (1899â1977), Schriftstellerin
⢠JĂśrg-Werner Schmidt (1941â2010), InstallationskĂźnstler und Maler
⢠Edgar von Schmidt-Pauli (1881â1955), Schriftsteller, Journalist und Literaturfunktionär
⢠Sabina Sesselmann (1936â1998), Schauspielerin, lebte und starb in Tutzing
⢠Corinna Spies (* 1950), Journalistin und Moderatorin
⢠Maha Vajiralongkorn Phra Vajiraklaochaoyuhua (* 1952), KÜnig von Thailand
⢠Gert Wilden (1917â2015), Komponist
⢠Christiane Feichtmeier (* 1973), Landtagsabgeordnete der SPD-Fraktion, lebt in Tutzing, Abgeordnetenbßro in Starnberg
EhrenbĂźrger
⢠Simon Schmid, Pfarrer
⢠Louis Neustätter, Kunstmaler
⢠Martin Greinwald, Altbßrgermeister
⢠Ludwig Herrmann, Rentier
⢠Paul von Hindenburg, Reichspräsident
⢠Adolf Hitler, Reichskanzler (aberkannt)
⢠Adolf Wagner, Reichsinnenminister (aberkannt)
⢠Elly Ney, Pianistin
⢠Lothar Lindemann, Fabrikant
⢠Friedrich Seelmann-Eggebert, Fabrikant
⢠Ludwig Hoelscher, Cellist
⢠Hans Hofmair, Konditormeister, Vizebßrgermeister
⢠Johann Salomon, Geistlicher Rat
⢠Anton Leidl, Kunstmaler
⢠1983: Gerhard Hildmann, ehemaliger Leiter der Evangelischen Akademie Tutzingcite-ref-0-18-0[18]
⢠Herward Josef von Ehrlich-Treuenstätt, Apotheker und Fabrikant, Begrßnder von Verla-Pharmcite-ref-19[19]
⢠Konrad Erhardt, langjähriger Gemeinderat
⢠Karl Feldhßtter, Vizebßrgermeister
⢠Peter Maffaycite-ref-0-18-1[18]
⢠Gitti NÜlle-Pirner, Pianistin
⢠Alfred Leclaire, Altbßrgermeister
⢠2020: Ursula Männle, Politikerincite-ref-20[20]
⢠2022: Peter Brummer, Pfarrercite-ref-21[21]
⢠2023: Marianne Koch (* 1931), Schauspielerin und Ărztincite-ref-22[22]
Literatur
⢠Gemeinde Tutzing (Hrsg.:) Hofmark Tutzing â Geschichte in zwĂślf Jahrhunderten. St. Ottilien 1985.
⢠Klaus-Jßrgen Roepke (Hrsg.): Schloss und Akademie Tutzing. Mßnchen 1986.
⢠Udo Hahn: Schloss und Evangelische Akademie Tutzing (= GroĂer KunstfĂźhrer. 280). Schnell & Steiner, Regensburg 2014.
Weblinks
Commons
: Tutzing
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Tutzing
â ReisefĂźhrer
⢠Offizielle Homepage der Gemeinde
⢠Tutzing: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes fßr Statistik
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-by-11. Einwohnerzahlen â Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern â Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt fĂźr Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
cite-note-22. â Gemeinde Tutzing in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 8. September 2019.
cite-note-33. â Gemeinde Tutzing, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium fĂźr Digitales, abgerufen am 13. Dezember 2021.
cite-note-44. â Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt fĂźr Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025.
cite-note-55. â Ăber uns: Der Weg in die Selbständigkeit. Homepage der Kongregation der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing, 2023, abgerufen am 27. Juli 2023.
cite-note-66. â Gemeinschaft Tutzing. Homepage der Kongregation der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing, 2023, abgerufen am 27. Juli 2023.
cite-note-77. â Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂźr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂźsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 591 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
cite-note-88. â Tobias Gmach: Sanierung von Tutzings Mittelschule: Vom âLost Placeâ zur Runderneuerung im Sommer 2025. In: merkur.de. 28. Juni 2023, abgerufen am 29. Juni 2023.
cite-note-92. Bayerisches Landesamt fĂźr Statistik und Datenverarbeitung, abgerufen am 12. Juli 2014.
cite-note-1010. â Ludwig Horn wird Tutzinger BĂźrgermeister in SĂźddeutsche vom 26. November 2023
cite-note-1111. â Woche des Amtswechsels in vorort.news, abgerufen am 14. Mai 2024
cite-note-sueddt-krug-1212. â Manuela Warkocz: Der Tod von BĂźrgermeister Krug hinterlässt viele offene Fragen. In: SĂźddeutsche.de. 18. August 2017, abgerufen am 18. August 2017.
cite-note-okvote-133. Wahl des Gemeinderats
cite-note-wappen-144. Wappen von Tutzing in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
cite-note-1515. â Bildungseinrichtungen. In: tutzing.de. 2023, abgerufen am 28. Februar 2023.
cite-note-1616. â https://www.kreisbote.de/lokales/starnberg/neuer-servicestore-tutzing-2583971.html
cite-note-1717. â Die Märtyrer von Tokwon, Bruder Markus (Simon) Metzger (Memento vom 24. Dezember 2015 im Internet Archive) â (Missionsbenediktiner)
cite-note-0-1818. â Tutzinger Nachrichten. In: tutzinger-nachrichten.de. 2009, abgerufen am 28. Februar 2023.
cite-note-1919. â Tutzinger Nachrichten. In: tutzinger-nachrichten.de. August 2009, abgerufen am 30. Mai 2024.
cite-note-2020. â Die Tutzinger EhrenbĂźrger. In: vorort.news. 29. November 2020, abgerufen am 28. Februar 2023.
cite-note-2121. â Petra Straub: Pfarrer Peter Brummer ist neuer EhrenbĂźrger der Gemeinde Tutzing. In: merkur.de. 5. August 2022, abgerufen am 28. Februar 2023.
cite-note-2222. â Neue EhrenbĂźrgerin in Tutzing. In: merkur.de. 31. Juli 2023, abgerufen am 1. August 2023.